Wednesday, July 10, 2013

2013.Juni, erste Woche, Sternschanze und Sankt Pauli

Die Zeugs, die meistens J. erstaunlich fand:
1. Dass man draußen, in freie Luft, Alkohol trinken darf.
2. Die BossHoss

:)

Irgendwann gingen wir zum DeutscheBahnReisezentrum, um J. eine ProbeBahn25 zu holen. Ich redete mit der Angestellte und danach fragte J. mir was "Jo" (Hamburgisch für "Ja") bedeute, weil ich es so viel gesagt hatte.


STERNSCHANZE: 

Sternschanze ist ein Viertel Hamburgs, zwischen den Strassen Schulterblatt, Schlachthof und Stresemannstraße. Angeblich ist es in siebziger Jahren eine Sammlung von Punks, Kunstler usw. geworden. Es gibt viele Lädchen mit tolle Mode und auch Kebap, Kneipen, und portugiesisch Cafes.

Ich fand diese eine tolle Website, die eine Liste von den Schanzenläden und andere Infos hat.

Ich hatte es kürzlich gegoogelt und lernte, dass der Name (Sternschanze) von der ehemaligen Festung, die dort in 17 Jahrhundert stand, stammt, weil die sternförmig war. Das erklärt auch, warum die Straße hinters Geomatikum "Laufgraben" hieß.
"Der Name des Stadtteils leitet sich von der 1682 entstandenen sternförmigen Verteidigungsanlage Sternschanze ab, die durch einen Laufgraben mit dem Wallring verbunden war. Die Befestigung war so stark, dass die dänische Belagerung Hamburgs 1686 scheiterte." (Quelle: wikipedia Schanze)

Die Verteidigungsanlage Sternschanzekurz nach ihrer Errichtung während der dänischen Belagerung 1686 [Quelle: wikicommons]




. eine bessere Karte

Wir gingen in viele Schanzenlädchen, ins besondere in dem, der nur italienischen Wein und italienische Lederzeugs (meistens Schuhe) verkauft-- der hieß Scarpovino (Teuflisch gute Weine! Himmlisch schöne Schuhe!).

Ich machte eine kleine Pause, um J. und ich etwas alkoholisch zu kaufen. Ich fand gin & tonic in a can für J. und hatte selbst einen Cider. Wir saßen auf einer Treppenstufe und guckten an Leute. Bestimmt eine gute Lage in der dieses zu tun -- viele Leute, viele Zeugs.

Schließlich entschieden wir uns fürs Essen in der Schanze und saßen außer einem portugiesischen Restaurant, gegenüber von der Rota Flora.
"Von der Roten Flora ausgehend werden im Stadtviertel immer wieder Kunstaktionen, Flohmärkte, Stadtteilfeste veranstaltet oder unterstützt, aber auch politische Stadtteilarbeit im Stil von Bürgerinitiativen findet statt. Themen sind dabei Immigration, wiedererstarkender Nationalismus in Deutschland, Privatisierungöffentlichen Raums, und soziale Probleme wie der Konflikt um den Bauwagenplatz Bambule (Gentrifizierung)...Durch diese kulturelle Öffnung hin zu breiteren Bevölkerungsschichten ist die Rote Flora in den 1990ern im Schanzenviertel und St. Pauli endgültig zu einer festen Institution geworden, die das Bild des Stadtteils mit geprägt hat. "
Es gab zwei Männer, die eine kleine Leistung (Jonglieren, usw.) während unser Essens machten. Nebenbei waren einige Leute die obdachlos aussahen und eine große Sammlung von (meistens schmutzig) Hunden.

S:t PAULI TOUR (Freitag Abend, 07. Juni, @ 21:30 Uhr):

Ich hatte J. und ich Plätze in der englischsprachige Einführung durch Sankt Pauli, das vom "Sankt Pauli Tourismus" Büro gemacht ist.


Mural in Sankt Pauli
Wir fingen unsere Einführung an mit ein langem Gespräch.

Unser Einführungsleiter erklärte uns etwas über die Geschichte Sankt Paulis, und auch über das FC Sankt Pauli. Ursprünglich, gab es wirklich nur das HSV (Hamburger Sport Verein), aber viele Leute fühlten sich in dem Stadion unwohl -- es gab viele Neofaschistin die große HSV Fans waren. [Jetzt ergibt einige Zeugs mehr Sinn -- die Graffiti mit "Fuck HSV" und die Kleber, die ich sah, die sagten "Liebe Hamburg, hasse HSV" oder so].

So die Leute suchten ein anderen Fußball Verein und fanden dieser kleiner Sankt Pauli.  Das Stadion des Fußballvereins Sankt Pauli war das Erste,  das Gesetze hatte, die sagten, dass man drin keine Hassrede sagen darf. Dieser Verein hatte auch ursprünglich kein gute Fahne, bis einem Tag, an dem irgendjemand eine Piratenfahne ins Stadion mitbrachte. Danach machten die Fans sich selbst solche Fahnen und die trugen.

Wir liefen erst in der Richtung der Reeperbahn und diskutierten das folgende Schild:





Waffen verboten. Auch vorher, für 3 Jahren, hatten sie auch Überwachung. Die Einwohnern fanden es ganz schlecht und viel dagegen sagten und deswegen gibt's nicht mehr.  Auf diesem Schild, klein geschrieben, ist es das dieses Verbot von Montag bis (und inklusive) Sonntag läuft.  Es gibt an der Reeperbahn auch ein Verbot von Gläser/Glasflaschen nach 22:00 Uhr.

Dieses Schild war nicht auf der Reeperbahn, sondern nur nah. Wir sahen als nächstes die Schmuckstrasse, die ein chinesisches Viertel war. Es gab etwa 100 chinesische Leute und sie wurden in Ruhe gelassen, bis zum 1944. Dann entschieden nicht die SS aber die Polizei , dass die Leute verdächtig waren, dass sie Drogen schmuggelten ein. Die Polizei schickten die Leute zu einem KZ. Es gibt jetzt aber kein Denkmal für die Leute, weil es von der Polizei nicht SS gemacht wurde.

Einige Leute sammelten Geld um diesen Tafel zu machen:


Man kann mehr über der Geschichte hier lesen.

Aber jetzt ist die Schmuckstrasse ein Ort wo man Transvestite und Transsexuelle Prostituierten finden kann.  Hier kann man ein bisschen mehr lesen.  In 70ers, gab es eine große Menge von Transvestiten und Transsexuellen die Südamerika (und Verfolgung dort) flohen und diese Straße danach besiedelten. Und später sind Prostituierten geworden. Es gibt auch ein Dokumentarfilm über die Leute, die in dieser Straße wohnen.

Unser Einführungsleiter zeigte uns das weiße Haus, in dem diese Leute wohnen/arbeiten. Nach unser Gespräch über Prostituierten, war es ziemlich einfach, die zu merken, und dass es bestimmt viele gab.  Man muss nur für leicht bekleidete Frauen, die energisch heran ledige Männer kammen.


Diese Strasse überquerte die ehemalige Grenze zwischen Dänemark(Altona) und Hamburg.  Jemand starb und danach war Altona (und Schleswig-Holstein) ein teil Dänemarks.  Dänemark verusch, Hamburg zu erobern, aber wegen der Sternschanze/Festung, könnte sie nicht. In Dänemark gab es seit lange religiose Freiheit. Aber Hamburg hatte (~17 Jahrhunderts) keins; Alle mussen Lutheran sein. Die Straße die "Große Freiheit" heißt, war die erste Straße drin Dänemark. Es gibt ja ein Frauenkloster und auch eine Methodistenkirche.

Am Frauenklostermauer stand das Folgende:

am Frauenkloster

Der Ausblick vom Frauenkloster sah so aus:


Große Freiheit 

Um die Ecke vom Frauenkloster war das Klub Indra und auch Kaiser Keller, in dem The Beatles spielten, als  ,,Zwischenband'' wenn andere Bände Pausen machten. Die Namen der anderen Bände kennten wir (natürlich?) jetzt nicht. 

Unser Einführungsleiter erzählte, dass es vorher ein "Live Sex Show" im Gebäude genau daneben diesem Frauenkloster gab. Irgendwann, brannte dieses Gebäude (komplett!) ab.  Er implizierte, dass vielleicht war es die Nonnen, die bei diesem kontinuierlichen Geräusch gestört wurden.  Es wurde wieder gebaut, und in zog ein anderen so um. 

Große Freiheit, diese Straße, hat viele Sex und Strip Schauen. Er sagte uns, dass es viele "Edele" Klubs  gibt, mit gunstig oder ok Preise und kein Tricks.  Z.B. hat Dollhouse etwa 50-50 Frauen/Männer die ,,tanzen'' (normalerweise ist es sehr Frau-dominiert). Olivia Jones (die beliebste Dragqueen Hamburgs) besitzt einen Klub das nur für Frauen ist (mit 100% Männer tanzen).    

Unser Einführungsleiter sagte, dass die (nettere) Klubs oft die Einführungsleitern alle zusammen drin einladen werden, und mit gute Getränkepreise usw.  Als dieses an Susi's passierte, verlor er sein Handy und seinen Pulli. Er hoffte, dass die Tänzerin diese Zeugs jetzt in ihrer Leistung benutzen. :) 

Als man die Straße zu Ende folgt, erreicht man an der Reeperbahn. "Reep" ist wie "Seil" oder so. Es war ursprünglich wo die Leute den Reep machten arbeiteten, weil man dort einfach den ganzen Reep hinlegen.  Es war auch ursprünglich ein Stuck Hamburgs, das außer den Stadtmauern stand. 

Die Stadt Hamburg warf alles hinaus, dass sie nicht drin haben möchte. 

Dieses enthielt auch die Zirkusleute. "Spielbudenplatz" in Sankt Pauli ist wo diese Leute zelteten und leisteten. Das ist genau wo jetzt der Sankt Pauli Nachtmarkt läuft. 

Wir hielten in einer von seiner lieblingste Kneipen, im Straße Hamburger Berg, auch außer dem ehemaliger Hamburgmauern. Es gehört zu einem Mann, der ursprünglich als Seeman.  Es war eine ruhige Kneipe, mit etwa 10 Zeugs in der Menü. Er schlug vor, dass wir uns den Kümmel (hamburgsiches Obstwasser) probieren. Ich hatte es; es schmeckt wirklich wie Kümmel (ich musste dann im Googletranslate gucken, zu sehen, genau was dass war). 

Ich fand den Name dieser Kneipe sehr lustig (und sehr Deutsch). 

Danach, waren wir alle ziemlich erschöpft (Ich, J. und die zwei Kanadier). Trotztdem, sahen wir zwei mehr Sachen. 

1. "Davidswache" -- eine sehr alte Polizeistation, zu der nur etwa < 1 km^2 gehört,  das Zentrum der Reeperbahnanlage, mit etwa 140 Polizeibeamtin. 

Unser Einführungsleiter stammte ursprünglich von einem Ort, der etwa 1 Stunde von Hamburg entfernt  ist. Er sagte, dass einmal ging er (als Teenager) zur Reeperbahn, sehr betrunken geworden ist, und fiel in Ohnmacht. Er wird wieder ,,wach'' als er zuhause ist, um etwa 7 oder 8 Uhr.  Er ging glücklich ins Bett, nur fast sofort bei dem Anruf deines Vaters aufwecken wurde. Sein Vater sagte "Davidswache rief an" (große Pause) ,, Sie fanden ihre Portmonee". 

2. ,,Herbertstraße/Hubertstraße" -- die Straße der Prostituierten. 1920s wurde es aufgeräumt und anders genannt. Dann kamen die Frauen zurück. Die Nazis bauten Blockaden/Mauern vor der Straße, mit das Denken, dass wenn man es nicht sehen kann, existiert es nicht. Auch hatten sie es von jeder Karte weg genommen gehabt. 

Als Schluss, hab eine schöne Mauergemälde:

  

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